Was für zwei Tage: viel Regen und wenig Sonnenschein im schnellen Wechsel… doch das hat der Stimmung keinen Abbruch getan! Im Gegenteil: bei denen, die ich auf dem Sulinger Wollefest 2025 treffen durfte, schien die Freude, überhaupt da sein zu können, alles andere zu überwiegen… Und so habe ich dann auch wirklich nur lächelnde Gesichter gesehen!
Ein gutes Dreiverteljahr hatte ich nun fleissig gesponnen und neues Löckchen- und Künstlergarn für Euch gemacht… die Vorbereitungen schienen mir seit April diesen Jahres davonzulaufen – gefühlt kam ich nicht hinterher, da mich private Dinge gute drei Monate fest in Anspruch genommen hatten. Doch ganz plötzlich war es August – zumindest gefühlt, zumindest für mich! Blöderweise versagte mir am Freitag Abend vor dem Wollefest auch noch meine Stimme den Dienst. Aber da mein Lebensgefährte mitkam (hey, es reicht ja, wenn einer die ganze Zeit redet :-)) und es mir sonst soweit gut ging, wollte ich um keinen Preis das wunderschöne Ereignis absagen.
Wir bauten glücklicherweise am Samstag im Trockenen unseren nagelneuen Stand auf ( und ja, auch am trocken Sonntag ab! ) und versahen diesen auch glech noch mit einer Regenhaube. Alle meine Wollschätze hatte ich mitgebracht – es wäre so schade gewesen, wären sie nass geworden… Die vielen Regenschauer kamen und gingen und eigentlich haben weder Björn noch ich sie so richtig wahrgenommen. Denn es war dabei glücklicherweise weder windig noch kalt.
Außerdem hatten wir so viele nette Besucher*innen am Stand, dass uns gar nicht auffiel, wie die Tage vorbeigingen. Einzig und allein meine Stimme wurde immer weniger und krächtziger. Glücklicherweise habe ich einen überaus kommunikativen Mann, der vom Spinnen viel Ahnung hat 🙂 Du bist Großartig 🙂
Es waren jedenfalls wieder zauberhafte Tage und ich möchte mich an dieser Stelle herzlichst bei dem Veranstalter-Team bedanken. Zuvorderst natürlich bei Regina Hoier für die ganze Organisation: Danke für diesen Gewaltakt, den Du wieder so wunderbar lässig gemeisterst hast! Und außerdem bei dem gesamten Team des „Café am Stadtsees“: Danke für den super Service, die netten Worte, die Ihr alle für uns Wollverrückten (trotz des ganzen Stresses) übrig hattet!
PS:
Nachdem wir wieder daheim waren, und alles erst mal grob verräumt und ausgeladen war, bin ich dann am Montag Abend doch noch final krank geworden. Fieberschübe, nächtliche Husten-Attacken der übelsten Art, Halsweh, Geruchsverlust und Wobbelbeine… tja, das Leben ist kein Ponyhof. Aber jetzt, nach einer guten Woche, geht es langsam wieder. Nur die Stimme ist immer noch weg…
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