Ein ganzes Jahr lang habe ich im Prinzip auf das „Sulinger Wollefest“ hingearbeitet: Wolle gesponnen und Ideen entwickelt. Wenn ich kurz vor dem Jahreswechsel noch dachte, ich hätte „ewig Zeit“ alles fertig zu stellen, was ich mir vorgenommen hatte, so war ich mir im April dagegen sicher, nicht alles fertig stellen zu können. Doch -wie seit drei Jahren schon – wird alles doch immer irgendwie fertig… gutes Zeit-Management ist eine tolle Sache!
Eine Woche vorher fange ich meist an, „lose Haufenbildung“ zu betreiben: ich packe alles, was mit zum Wollefest soll, in Kisten und stapele diese in Wohnzimmer und in dem alten Pferdestall. Am Freitag Abend wird mit diesen Stapelbergen dann der Anhänger gepackt. Und Samstag früh düsen Björn und ich los um nach guten 1 1/2 Stunden anzukommen und alles wieder auszuladen. Zelt aufgebaut und alles hübsch dekoriert – dauert weitere 2 Stunden.
Und dann geht´s los: die ersten Besucher kommen, Unterhaltungen und Fachsimpeleien werden geführt. Die Sonne scheint, die Kehlen werden trocken. Dieses „Sulnger Wollefest“ war nicht nur besonders, weil es zum 10.Mal stattfand, sondern auch, weil es ganz besonders staubig und heiß war – und allen Unkenrufen zum Trotz hatten wir keinen einzigen Tropfen Wasser von oben!!! Die letzten Male waren wir nass geworden, doch dieses Mal hatte es der Wettergott es fast zu gut gemeint: am Sonntag war ich dann gar gebacken 🙂 die Beine sonnenbraun und der Kopf in matschig-garem Zustand.
Aber ich habe es wieder sehr genossen: das Ambiente ist einfach schön, das Publikum ist nett und sehr interessiert und meine ausgestellten Angebote haben sehr gefallen – was will ich mehr?!
Euch allen lieben Dank – und insbesondere an Dörte + Regine wieder meinen herzlichsten Dank für die Organisation! Allen, die uns am Stand besucht haben wünschen wir viel Freude beim Spinnen und Stricken – und wir hoffen, uns m nächsten Jahr weder gesund und munter wederzusehen 🙂
Foto mit frdl. Erlaubnis von Fr. H. Albrecht aka „Winterkind“
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